Über eine Laufzeit von 4 Jahren wurden für das Max Planck Institut Knochen von menschlichen und tierischen Skeletten gescannt, weiterverarbeitet und für eine Datenbank exportiert. Eingebettet in 3D-PDF’s werden diese 3D-Modell-Knochen Archäologen und Anthropologen in der ganzen Welt zur Verfügung gestellt.

Der Vorteil von 3D-PDF’s besteht darin, dass Objekte, durch Drehen und Zoomen, aus allen Perspektiven und Abständen betrachtet und vermessen werden können. Im Sinne des Schutzes der Objekte müssen diese dafür nicht mehr physikalisch vorhanden sein.

Durch den Einsatz eines Lichtzeltes war es möglich, alle Bereiche des Knochens gleichmäßig auszuleuchten. Dank verbesserter Scan-Technik konnte ein Knochen innerhalb von 30 Minuten in erhöhter Qualität komplett bearbeitet werden.

Für weitere Informationen bzgl. der Scan-Technik und deren Optimierung empfehlen wir folgende Lektüre, die in Zusammenarbeit mit dem Max Planck Institut entstanden ist:

Veröffentlichung im „Journal of Archaeological Science“:
Niven, L., T. E. Steele, H. Finke, T. Gernat, J.-J. Hublin, “Virtual skeletons: using a structured light scanner to create a 3D faunal comparative collection.” Journal of Archaeological Science 36: 2018- 2023.

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